Donnerstag, 9. Februar 2012

Do´s and dont´s für Lehrer...

So meine Lieben, nachdem wir die Lehrer befragt haben, seid jetzt ihr an der Reihe:
Was sind eure Ratschläge? Also her mit den Do´s and dont´s für Lehrer, wer weiß vielleicht werden sie gelesen und in die Tat umgesetzt... :)

Legt los, wir freuen uns!

Montag, 30. Januar 2012

Weiter geht's mit unseren Interviews!


Vorhang auf für meinen nächsten Interviewpartner: Norbert Hofbauer!
Aus diesem Gespräch blieb mir vor allem in Erinnerung, welch großen Stellenwert die Schüler als ernstzunehmende junge Erwachsene einnehmen, denen man Respekt entgegenbringen sollte. Das Gespräch verlagerte sich vor allem auf essentielle Werte, die den Alltag an der Schule für alle angenehmer gestalten. 

Für Herrn Hofbauer ist es wichtig, dass wir Schüler Vertrauen entwickeln und sich keine Barriere zwischen zwei Fronten bildet, sondern stets ohne Vorurteile über Aussehen oder Noten miteinander gesprochen werden kann. Sollten Probleme auftreten, ist vor allem der Umgangston wichtig, Meinungen sind jederzeit willkommen, da der Unterricht seiner Ansicht nach ein ständiger Prozess ist, bei dem es sehr wichtig ist, flexibel auf die jeweilige Klasse einzugehen und nicht nur streng nach Vorgabe zu handeln.

Auf die Frage, warum sich Schüler oft nicht trauen, ihre Meinung ohne anonyme Fragebögen zu äußern, betont mein Gegenüber nochmals, wie wichtig es ist, dass Schüler von den Lehrern ernst genommen werden, denn sonst ziehen sie sich zurück, reagieren aggressiv oder fühlen sich unverstanden und denken, die Meinungsäußerung bringe eh nichts.

Am Beispiel von Herrn Hofbauer zeigt sich, dass nach 13:00 Uhr für Lehrer noch lange kein Feierabend in Sicht ist und er z.B. heute wohl bis 17:30 Uhr in der Schule ist,  um danach im Fitnessstudio auch noch einem Schüler Rede und Antwort bezüglich eines Problems zu stehen. Wenn man bedenkt, dass er dann noch in den Pausen die Entschuldigungszettelflut bewältigen muss, wird verständlich, dass er zwischen Tür und Angel angesprochen, manchmal schon mal etwas kurz angebunden ist.

Mittwoch, 25. Januar 2012

alles easy oder gibt's doch probleme, die wir angehen sollten? (reloaded)


Vorhang auf für unseren ersten Interviewpartner bezüglich der Evalutionsbögen! ein großes Dankeschön an Herrn Gebauer, der sich als erstes "Opfer" für unsere Fragen zur Verfügung stellte!

1. Für wie sinnvoll halten Sie den Bogen?
Grundsätzlich sind Fragebögen ein wichtiges Element zur Erhebung relevanter Daten. Wie bei allen empirischen Untersuchungen ist es schwierig, alle gewünschten Daten optimal zu erfassen. Vor allem der Bereich Schule ist sehr komplex und daher schwer mittels eines Fragebogens abzubilden. Mir persönlich sind die Fragen zu „schwammig“, oft zu standardisiert. Gerade die Besonderheiten des Schultyps FOS/BOS werden zu wenig berücksichtigt.
2. Aus Ihrer Erfahrung als Verbindungslehrer: Wie stehen die Chancen, dass sich etwas verändert, dass die Schüler als negativ empfinden?
Kommt darauf an! Man muss differenzieren, ob es sich bei der Kritik um grundsätzliche Aspekte wie Schulorganisation usw. handelt oder ob es nur einzelne, individuell wahrgenommene Probleme geht. Aber ich denke schon, dass diese Fragebogenaktion Denkanstöße gibt, was man künftig besser machen kann. An unserer Schule wird den Sorgen und Nöten von Schülern in der Regel immer Gehör geschenkt, so dass die Chancen sehr gut stehen, Negatives zu ändern, um das Schulklima weiter zu verbessern.
3. Wie wird unter den Lehrern mit den Bögen umgegangen?
Es wird nicht allzu viel über diese Fragebögen diskutiert, auch die Teilnahme verläuft eher schleppend. Vielleicht sind einige Kollegen mehr als die Schüler der Meinung, dass sich dadurch nicht viel ändert? Wie gesagt, nur eine These!
4. Woran liegt es Ihrer Meinung nach, dass wir solche Bögen brauchen und die Schüler sich oft nicht trauen, die Lehrer direkt anzusprechen? Besteht hier immer noch Grund zur Annahme, dass der „Lehrer am längeren Hebel“ sitzt?
Es liegt in der Natur der Sache, dass Menschen mit Kritik von außen unterschiedlich umgehen. Kritikfähigkeit ist meiner Einschätzung nach eine der wichtigen „soft skills“, die so oft von der Wirtschaft gefordert werden. Vielleicht wird in dieser Konfliktsituation die Kernproblematik oft unterschiedlich wahrgenommen (Stichwort: Empfänger – Sender). Man neigt vielleicht als Lehrer auch oft dazu, die geäußerte Kritik zu persönlich zu nehmen und fühlt sich angegriffen. Reaktion: Auf „stur“ schalten. Wenn ein Lehrer heute noch das Drohmittel „ich sitze am längeren Hebel“ braucht, dann sollte er seine Einstellung als Pädagoge grundsätzlich überdenken. Meine Überzeugung ist, dass echte Autorität nur von innen kommen kann (durch wirkliches Vorleben von Werten) und nicht Kraft Amt. Eine derartige Einstellung ist nicht mehr zeitgemäß und meine Erfahrungen, vor allem im BOS-Bereich, bestätigen mir das auch. Ein anonymer Fragebogen kann da eventuell Abhilfe schaffen.
5. Irgendwelche Anregungen oder Kritikpunkte Ihrerseits, wie man die Schüler-Lehrer-Kommunikation bei Problemen verbessern könnte oder überhaupt mal umsetzen könnte?
Reden, reden, reden! Immer miteinander in Kommunikation bleiben! Nicht hintenrum lästern, sondern direkt zum betroffenenen Lehrer oder Schüler gehen und ein vier-Augen-Gespräch suchen. Man könnte sicherlich regelmäßige „Stammtische“ organisieren, aber oft sind eben Probleme dringlich und dann kann man nicht Wochen auf einen Aussprachetermin warten. Falls die Situation zu verfahren ist, wäre eine Art Mediator und/oder Streitschlichter wahrscheinlich nicht schlecht. Ob da immer der gewählte Verbindungslehrer geeignet ist, bezweifle ich. Meist ist dieser auch wieder in irgendeiner Art und Weise „befangen“. Zudem wird man als Verbindungslehrer ja auch nicht geschult. Das wäre so eine Anregung: Schulungen für derartige „Kommunikationsprobleme“.
Vielen Dank für das Interview!

Montag, 23. Januar 2012

Straffrei kiffen? Live-Chat mit Bundestags-Abgeordneten

http://www.mitmischen.de/index.jsp
"Der Gesundheitsausschuss setzt sich nächste Woche mit den Folgen einer möglichen Legalisierung von Cannabis auseinander, die die Linksfraktion in einem Antrag fordert.

Einen Tag danach, am Donnerstag, 26. Januar 2012, könnt ihr von 17 bis 18 Uhr mit Bundestagsabgeordneten darüber diskutieren: im nächsten Live-Chat auf mitmischen.de!

mitmischen.de
Damit ihr mit Argumenten gewappnet seid, haben wir uns schon mal mit der Ausschussvorsitzenden, Dr. Carola Reimann (SPD), unterhalten. Andreas, 24, hat uns erzählt, warum er die Grenze der Legalität regelmäßig überschreitet: Der Student kifft – allerdings nicht, um einen Rausch zu bekommen, sondern um seine chronischen Schmerzen zu lindern

Cannabis lässt sich übrigens auch mit Wasserpfeifen rauchen. Deren Rauch schmeckt zwar süß, ist aber alles andere als harmlos.

mehr hier: http://www.mitmischen.de/diskutieren/topthemen/legalisierung-cannabis/index.jsp

Freitag, 20. Januar 2012

Weiter geht's mit unseren Interviews!


Auch unser Schulleiter Herr Hornauer war so freundlich, sich für ein Interview bezüglich der Evaluationsbögen zur Verfügung zu stellen.

Einfach und unkompliziert geht es, dass ich Herrn Hornauer erreiche. Kurz spreche ich ihn auf dem Gang an und bekomme sofort Auskunft von ihm, wann ich zu ihm kommen kann. Ein gutes Beispiel für seinen Wunsch nach einer transparenten und offenen Schule, in der Kommunikation untereinander einen großen Stellenwert besitzt.

Für Herrn Hornauer ist der Bogen auf alle Fälle sinnvoll, wobei er jedoch besser an die jeweilige Schulart angepasst werden könnte. Grundsätzlich wird aber das Ziel erreicht, aus externer Betrachtung Rückschlüsse auf Abläufe in der Schule, Aufbau des Unterrichts und verschiedene Aspekte des Schulklimas näher zu beleuchten.

Wir dürfen euch hier schon einmal verraten, dass die Schule nach Auswertung des Bogens in einem sehr guten Licht erscheint, wobei besonders die angenehme Atmosphäre der Schulgemeinschaft untereinander und die Qualität des Unterrichts beim Evaluationsteam einen positiven Eindruck hinterließen.

Im Laufe des Interviews wird immer wieder klar, wie wichtig Herrn Hornauer Werte wie Menschlichkeit, Gleichbehandlung und Unterrichtsqualität sind. Er erläutert mir auch, wie nach der Evaluation verfahren wird: Die jeweiligen Fachbetreuer erhalten eine Auswertung, um dann mit ihren Kollegen über die Stärken aber auch über mögliche Verbesserungsmöglichkeiten zu diskutieren.

Angesprochen auf die Schüler-Lehrer-Kommunikation betont unser Schulleiter, dass es Schulungen für die Lehrer gibt, um im Falle von Konflikten Lösungen zu finden, bei denen beide Seiten ihr Gesicht wahren können und ein gemeinsamer Kompromiss gefunden wird. Denn auch hier gilt wieder: Jeder, egal ob Schüler, Eltern oder Lehrer hat ein Recht auf Gehör und Äußerung seiner Meinung, damit das Schulklima weiterhin so gut bleibt und unsere Meckerbox so wenig benötigt wird, wie im letzten Jahr, wo es nur zwei Zettel gab: Bezüglich der Stühle und Lob über die Qualität des Essens...

Dienstag, 17. Januar 2012

An ipad a day keeps umsätze okay...

" 
Die Einladung von Apple zur Veranstaltung am 19. Januar in New York City
- gefunden bei zeit.de
Apple will das Schulbuch neu erfinden
Vieles deutet darauf hin, dass Apple das iPad in großem Stil an Schulen verteilen will – mithilfe der Schulbuchverlage. Kinder wären die Marke so von klein auf gewöhnt.

Apple will offenbar in den Schulbuchmarkt einsteigen. Das jedenfalls legen die vielen Hinweise rund um eine Apple-Veranstaltung am kommenden Donnerstag nahe. Es wäre nicht weniger als der Versuch, sich neue Generationen von Apple-Kunden heranzuzüchten.


"Join us for an education announcement in the Big Apple", schreibt Apple in der Einladung an Journalisten, kommen Sie zu einer Ankündigung über Bildung in den Big Apple (New York City). Was genau am 19. Januar verkündet wird, sagt das Unternehmen vorher natürlich nicht. Aber Indizien, die auf einen Plan hindeuten, der etwas mit Schulbüchern zu tun hat, gibt es reichlich."

Freitag, 13. Januar 2012

wir wulfen nicht

ab montag ist das evaluationsteam im haus...

was heißt das für uns schüler? EHRLICH sein, jawoll :) immer raus mit eurer meinung, das ist eure chance, etwas zu verbessern!
aber bitte nicht vergessen: immer schön natürlich bleiben, so wie an allen anderen schultagen auch...interessant hier der hinweis der klassenlehrer : bitte die klassenzimmer aufräumen, kein müll auf dem boden, tafel äußerst sauber gewischt, also wie immer halt *hüstel*...

passend hierzu geht ab nächster woche unsere interviewserie zu den evaluationsbögen weiter... ein großes dankeschön hier an daniel, der in seinem beitrag schreibt, was man besser nicht tun sollte, ehrlichkeit zahlt sich also aus!