Auch unser Schulleiter Herr Hornauer war so freundlich, sich für ein Interview bezüglich der Evaluationsbögen zur Verfügung zu stellen.
Einfach und unkompliziert geht es, dass ich Herrn Hornauer erreiche. Kurz spreche ich ihn auf dem Gang an und bekomme sofort Auskunft von ihm, wann ich zu ihm kommen kann. Ein gutes Beispiel für seinen Wunsch nach einer transparenten und offenen Schule, in der Kommunikation untereinander einen großen Stellenwert besitzt.
Für Herrn Hornauer ist der Bogen auf alle Fälle sinnvoll, wobei er jedoch besser an die jeweilige Schulart angepasst werden könnte. Grundsätzlich wird aber das Ziel erreicht, aus externer Betrachtung Rückschlüsse auf Abläufe in der Schule, Aufbau des Unterrichts und verschiedene Aspekte des Schulklimas näher zu beleuchten.
Wir dürfen euch hier schon einmal verraten, dass die Schule nach Auswertung des Bogens in einem sehr guten Licht erscheint, wobei besonders die angenehme Atmosphäre der Schulgemeinschaft untereinander und die Qualität des Unterrichts beim Evaluationsteam einen positiven Eindruck hinterließen.
Im Laufe des Interviews wird immer wieder klar, wie wichtig Herrn Hornauer Werte wie Menschlichkeit, Gleichbehandlung und Unterrichtsqualität sind. Er erläutert mir auch, wie nach der Evaluation verfahren wird: Die jeweiligen Fachbetreuer erhalten eine Auswertung, um dann mit ihren Kollegen über die Stärken aber auch über mögliche Verbesserungsmöglichkeiten zu diskutieren.
Angesprochen auf die Schüler-Lehrer-Kommunikation betont unser Schulleiter, dass es Schulungen für die Lehrer gibt, um im Falle von Konflikten Lösungen zu finden, bei denen beide Seiten ihr Gesicht wahren können und ein gemeinsamer Kompromiss gefunden wird. Denn auch hier gilt wieder: Jeder, egal ob Schüler, Eltern oder Lehrer hat ein Recht auf Gehör und Äußerung seiner Meinung, damit das Schulklima weiterhin so gut bleibt und unsere Meckerbox so wenig benötigt wird, wie im letzten Jahr, wo es nur zwei Zettel gab: Bezüglich der Stühle und Lob über die Qualität des Essens...