Montag, 30. Januar 2012

Weiter geht's mit unseren Interviews!


Vorhang auf für meinen nächsten Interviewpartner: Norbert Hofbauer!
Aus diesem Gespräch blieb mir vor allem in Erinnerung, welch großen Stellenwert die Schüler als ernstzunehmende junge Erwachsene einnehmen, denen man Respekt entgegenbringen sollte. Das Gespräch verlagerte sich vor allem auf essentielle Werte, die den Alltag an der Schule für alle angenehmer gestalten. 

Für Herrn Hofbauer ist es wichtig, dass wir Schüler Vertrauen entwickeln und sich keine Barriere zwischen zwei Fronten bildet, sondern stets ohne Vorurteile über Aussehen oder Noten miteinander gesprochen werden kann. Sollten Probleme auftreten, ist vor allem der Umgangston wichtig, Meinungen sind jederzeit willkommen, da der Unterricht seiner Ansicht nach ein ständiger Prozess ist, bei dem es sehr wichtig ist, flexibel auf die jeweilige Klasse einzugehen und nicht nur streng nach Vorgabe zu handeln.

Auf die Frage, warum sich Schüler oft nicht trauen, ihre Meinung ohne anonyme Fragebögen zu äußern, betont mein Gegenüber nochmals, wie wichtig es ist, dass Schüler von den Lehrern ernst genommen werden, denn sonst ziehen sie sich zurück, reagieren aggressiv oder fühlen sich unverstanden und denken, die Meinungsäußerung bringe eh nichts.

Am Beispiel von Herrn Hofbauer zeigt sich, dass nach 13:00 Uhr für Lehrer noch lange kein Feierabend in Sicht ist und er z.B. heute wohl bis 17:30 Uhr in der Schule ist,  um danach im Fitnessstudio auch noch einem Schüler Rede und Antwort bezüglich eines Problems zu stehen. Wenn man bedenkt, dass er dann noch in den Pausen die Entschuldigungszettelflut bewältigen muss, wird verständlich, dass er zwischen Tür und Angel angesprochen, manchmal schon mal etwas kurz angebunden ist.

1 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Korrekt! Herr Hofbauer weiß wie es aussehen soll.